Gemeinsam für alle: Generationenprojekt Umspannwerk

Das Grundstück für das Generationenprojekt Umspannwerk Löffingen wurde bereits von der vorherigen Generation an Netzausbau-Planern bei ED Netz weitsichtig erstanden: Inzwischen herrscht hier emsiger Baustellenbetrieb. (Foto: ED Netze)
Das Grundstück für das Generationenprojekt Umspannwerk Löffingen wurde bereits von der vorherigen Generation an Netzausbau-Planern bei ED Netz weitsichtig erstanden: Inzwischen herrscht hier emsiger Baustellenbetrieb. (Foto: ED Netze)

Um die Leistungsfähigkeit seines Verteilnetzes rund um Löffingen auch für die kommenden Jahrzehnte gewährleisten zu können, erhielt der südbadische Netzbetreiber ED Netze die Baugenehmigung für ein neues 110/20-kV-Umspannwerk. Das „Spannende“ daran? Das Bauvorhaben ist in vielerlei Hinsicht ein echtes Generationenprojekt: Das Baugrundstück wurde bereits vor einer Generation umsichtig als potentieller Standort berücksichtigt, im Umspannwerk werden innovativ-zukunftsfähige Technologien der jüngsten Generation verbaut, die Grünflächen im Hinblick auf kommende Generationen so regional-biodivers wie möglich bepflanzt – und das zuständige Projektteam ist ein gelungenes Beispiel für ein berufliches Intergenerationenprojekt.

von Sonja Sahmer

Die Energiewende fordert von den Netzbetreibern auf allen Spannungsebenen viel Um- und Weitsicht. Stark gefordert sind vor allem Verteilnetzbetreiber wie ED Netze, die einerseits eine zunehmende Zahl an Einspeiseanlagen handhaben müssen, andererseits immer mehr Gewerbegebiete betreuen, die trotz und vor allem mit den Erneuerbaren Energien ihre Produktionsstätten betreiben möchten, jedoch auf konstant abrufbare Lasten angewiesen sind. Auch der absehbare Wandel in der Stromnutzung selbst mit der Verschiebung von Lastspitzen gerade auch im privaten Bereich – Stichworte E-Mobilität und preisgesteuerte, variable Stromnutzung dank Smart Grids – wollen immer stärker berücksichtigt sein.

Bestandsaufnahme trifft Vorplanung

Nicht immer führt dann eine Netzoptimierung oder eine Verstärkung der bestehenden Netzanbindung zu einer dauerhaften Verbesserung, etwa wenn die Versorgungswege der zuführenden Freileitungen dafür zu lang werden. Ist das nämlich der Fall, wirken sich Spannungsanhebungen vor allem durch die Vielzahl dezentraler Einspeiser immer mehr im betreffenden Netzgebiet aus.

Rainer Beck, Teamleiter Anlagen, Sekundärtechnik und Kabelfehlerortung bei ED Netze, war in die Vorplanungen für den Neubau eines Umspannwerks Löffingen von Anfang an involviert: „Wir haben natürlich genau geprüft, welche Optionen in so einem Fall denkbar sind: Was ist technisch machbar, aber eben auch sinnvoll? Hier war rasch klar, dass es mit einer Optimierung und einem ‚Umbau im Bestand‘ langfristig nicht getan sein würde.“ Und sein ED-Netze-Kollege Benjamin Fritzsche, Teamleiter Betrieb Hochspannungsanlagen Netzgebiet Ost, der mit ihm die Vor-Ort-Projekt-Doppelspitze bildet, ergänzt: „Ein Netzausbau in Löffingen war am Ende einfach die einzig stimmige, da nachhaltige Lösung. Nicht zuletzt, weil wir dort bislang nur 20 kV verteilt haben, zukünftig aber von 110 kV auf 20 kV umspannen können. Das eröffnet uns viel mehr Möglichkeiten.“

Anfang März 2021 erfolgte der offizielle Spatenstich für das neue ED-Netze-Umspannwerk in Löffingen: Das Generationenprojekt startete endlich „in echt“ – und entsteht nicht mehr nur am Reißbrett. Christof Reiner, Projektleitung Niersberger, Löffingens Bürgermeister Tobias Link, ED Netze-Projektleiter Rainer Beck, Joachim Pfister, technischer Geschäftsführer ED Netze GmbH und ED Netze-Projektsteuerung Mario Scholz (von links).
Anfang März 2021 erfolgte der offizielle Spatenstich für das neue ED-Netze-Umspannwerk in Löffingen: Das Generationenprojekt startete endlich „in echt“ – und entsteht nicht mehr nur am Reißbrett. (Bild: ED Netze)

Heißt: Um am Standort Löffingen die Versorgungssicherheit langfristig gewährleisten zu können, hat sich der südbadische Netzbetreiber ED Netze dort nach den entsprechendem Vorprüfungen ab 2017 schließlich perspektivisch für ein komplett neues 110/20-kV-Umspannwerk entschieden – und 2018 die konkreten Vorplanungen für das Bauvorhaben gestartet. Zunächst musste sehr viel Detail-Arbeit hinter den Kulissen geschehen, doch Anfang März 2021 dann erfolgte der offizielle Spatenstich. Das Bauvorhaben wurde so für alle sichtbar. 2022 soll das Umspannwerk in Betrieb gehen.

Unterm Strich ist es zwar kein kleines Projekt: ED Netze hat hierfür Investitionen von rund acht Millionen Euro eingeplant. Das Besondere ist jedoch etwas anderes: Das Bauvorhaben ist im wahrsten Wortsinn ein Generationenprojekt.

Stichwort Generationenprojekt

Auch jenseits familiärer Generationen sind Intergenerationenprojekte möglich, etwa im Hinblick auf Quartiergestaltungen (siehe „Stichwort Generationenhaus“), vor allem aber in der Arbeitswelt. Denn moderne Unternehmen sind gleich dreifach vom ständigem Generationenwechsel betroffen: bei der Belegschaft wie bei der Kundschaft, aber eben auch bei Produktionsformen, da immer neue Technologien immer neue Möglichkeiten und Herausforderungen bedeuten.

„Alter“ Erfahrungsvorsprung ist heute nicht mehr alles, aber auch „junge“ Innovation allein reicht nicht. Gefragt ist ein Generationenmix, wo Wissensaneignung und -transfer in beide Richtungen funktioniert und sich ergänzt. Von Alt zu Jung und umgekehrt. Neudeutsch spricht man hier von „diversity management“.

Die Ansätze dafür sind vielfältig – und zeugen von der Weitsicht des ökologischen Verteilnetzbetreibers: Das Baugrundstück zum Beispiel wurde von ED Netze bereits vor mehr als einer Generation umsichtig als Zukunftsstandort vorgesehen. Zugleich sollen seine sowie angrenzende Grünflächen im Hinblick auf kommende Generationen einen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz leisten. Und: Das Projektteam ist von Beginn an ein berufliches Intergenerationenprojekt, das von den Erfahrungen der älteren Team-Mitarbeiter ebenso profitiert wie von der Innovationsfreudigkeit der jüngeren.

Erfahrung trifft Innovationsfreude

Nicht nur die beiden Projektverantwortlichen vor Ort, Rainer Beck und Benjamin Fritzsche, der eine Jahrgang 1963, der andere Jahrgang 1985, sind da zu nennen. „Unsere beiden Teams umfassen zusammen Mitarbeiter im Alter zwischen 18 und 63 Jahren“, so Benjamin Fritzsche. „Wir haben also Leute mit langjähriger Erfahrung in bewährter Primär- und Sekundärtechnik am Start, aber auch junge, sehr IT-affine Kollegen.“

Eine Mischung, die bei dem Neubau von Vorteil ist, weil auch neueste Technik zum (Pilot-/Test-)Einsatz kommt, zum Beispiel im Bereich Steuerungstechnik. „In Löffingen entsteht zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder ein Umspannwerk ‚auf der grünen Wiese‘“, ergänzt Rainer Beck. „Das ist für mich persönlich zum Beispiel ‚die‘ Chance, mein Wissen eines langen Arbeitslebens weiterzugeben“.

Anders gesagt: Wäre das geplante Umspannwerk ein Wohngebäude, man könnte glatt von einem (Mehr)Generationenhaus, Verzeihung: einer (Mehr)Generationenbaustelle, sprechen.

Stichwort (Mehr)Generationenhaus

Der ungeschützte Begriff bezeichnet Begegnungsorte, an denen das Miteinander von Generationen gelebt wird. Waren es anfangs vor allem offene Treffs und barrierefreie Begegnungsstätten für gemeinsame Aktivitäten, sind es inzwischen immer öfter generationenübergreifende Wohnkomplexe für ein nachbarschaftliches Miteinander deutlich über die Generationen der eigenen Familie hinweg. Dafür sorgen Gemeinschafträume und -flächen, die allen zugänglich sind.

Gerade die (Mehr)Generationenhäuser der jüngsten Generation nutzen dabei die „intelligenten“ Möglichkeiten der Stromnetze, um das Miteinander von Alt und Jung, Groß und Klein zu fördern und zu erleichtern – etwa dank smarter, intuitiv nutzbarer Haustechnik, die eine Teilhabe für alle sichert.

Das Projektteam ist von Beginn an ein Mehrgenerationenprojekt: Allen voran sind da die beiden Projektverantwortlichen vor Ort, Rainer Beck (re.) und Benjamin Fritzsche (li.), der eine Jahrgang 1963, der andere Jahrgang 1985, zu nennen. (Fotos: ED Netze)
Das Projektteam ist von Beginn an ein Mehrgenerationenprojekt: Allen voran sind da die beiden Projektverantwortlichen vor Ort, Rainer Beck (re.) und Benjamin Fritzsche (li.), der eine Jahrgang 1963, der andere Jahrgang 1985, zu nennen. (Fotos: ED Netze)

Doch die Baustelle hat es nicht nur personell über Generationen hinweg in sich. Gerade im Hinblick auf die langfristige Planung, die rund 40 Jahre zurückreicht, wie auch die heutige Umsetzung, überwindet und verbindet dieses Projekt ganze Technologie-Generationen.

Lange Planung trifft moderne Technik

Das neue ED-Netze-Umspannwerk in Löffingen entsteht nämlich auf einem 2.000 Quadratmeter großen Grundstück in unmittelbarer Nähe zu einer bestehenden 110-kV-Freileitung. Sein großer Vorteil: Das Areal gehört der ED Netze bereits seit langem. Schon in den 1980er-Jahren hatte man es aufgrund seiner günstigen Lage vorausschauend als Standort für ein „richtiges“ Umspannwerk im Blick und entsprechend erworben. Benjamin Fritzsche, seit 2002 bei ED Netze, lobt diese Weitsicht seiner Vorgänger: „Die Kollegen haben damals ganz praktisch an einen zukünftigen Netzausbau gedacht und frühzeitig versucht, dem Unternehmen dafür passende Standortflächen zu sichern. Das hat mal geklappt, mal nicht. Im Fall Löffingen passt – wie weitsichtig gedacht – alles.“

Bislang existiert dort nur eine 20-kV-Übergabestation, die im Zuge des Bauvorhabens in das neue Umspannwerk integriert wird. Oder wie Rainer Beck es ausdrückt, der sogar schon über 40 Jahre für den Netzbetreiber tätig ist: „Die haben sich damals bereits überlegt, wenn da mal ‚mehr‘ gebraucht wird, dann kann da ein Umspannwerk hin. Eine Vorarbeit, die auch wir heute für künftige Generationen leisten. Auch wir sind an potentiellen Standorten ‚dran‘, die ihrerseits wiederum in 20, 30 Jahren in Sachen Netzplanung relevant werden könnten.“ Anders gesagt: Mit dem neu entstehenden Umspannwerk wird ED Netze für lange Zeit wieder hinreichend Reserven in seinem Netzgebiet haben, bis die (über)nächste Generation gegebenenfalls wieder solche weitgreifende Ausbau-Entscheidungen treffen muss.

Aber auch, wenn das Terrain scheinbar „von gestern“ ist – verbaut werden dort nur Technologien „von heute“ mit Möglichkeiten „für morgen“: zum Beispiel innovative Schaltanlagentechnik oder modernste Steuerungs- und Sensortechnik. „Wenn unsere Vorgänger von damals sehen könnten, was wir da heute bauen“, so Benjamin Fritzsche, „die wären baff.“ Daher wird es auch „eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse geben: für spätere Um- oder Neubauten“, weiß Rainer Beck.

Denn die Folgen der Projekt- und Detail-Entscheidungen von heute tragen perspektivisch die Generationen von (über)morgen. Selbst bei einem Bauprojekt wie dem ED-Netze-Umspannwerk in Löffingen geht es im Endeffekt damit um die sogenannte Generationengerechtigkeit.

Stichwort Generationengerechtigkeit

Kaum ein Begriff, der näher am Puls der Zeit ist wie dieser, denn es geht um die gerechte Verteilung von materiellen Ressourcen, Lebenschancen und -qualität unter den Generationen beziehungsweise über die Generationen hinweg. Gemeint ist die Forderung, dass jede Generation so verantwortungsvoll leben soll, dass auch die nachfolgenden Generationen ohne unzumutbare, in dieser Zeit entstandene Belastungen leben können. Das umfasst finanzielle Belastungen ebenso wie etwa Umweltschäden. Oder ganz aktuell: die Folgen des (menschengemachten) Klimawandels aufgrund der industriellen Revolution.

Auch die nachhaltigen Chancen und aktuellen Herausforderungen der Erneuerbaren Energien für die Energie- und Mobilitätswende und damit die Stromnetze sind hier zum Beispiel zu nennen.

Das umsichtige Vorausdenken findet man an vielen Stellen. Bestes Beispiel: Statt des aktuell noch weit verbreiteten Gases Schwefelhexafluorid (kurz SF6) beinhalten die geplanten Schaltanlagen getrocknete Luft, sogenannte „clean-air“. Sie besteht ausschließlich aus Stickstoff und Sauerstoff und generiert somit keinerlei Treibhauspotential. Ein wichtiger Punkt für den seit 2020 klimaneutralen Verteilnetzbetreiber, der auch weiterhin konsequent seinen CO2-Fußabdruck reduzieren möchte.

Für die Abnahme der ersten SF6-freien Schaltanlage bei ED Netze, die nun im neuen Umspannwerk in Löffingen eingebaut wird, reisten Rainer Beck (Mitte) und Benjamin Fritzsche (rechts daneben) gerne nach Berlin: Sie steht für innovative Technik der jüngsten Generation. (Foto: ED Netze)
Für die Abnahme der ersten SF6-freien Schaltanlage bei ED Netze, die nun im neuen Umspannwerk in Löffingen eingebaut wird, reisten Rainer Beck (Mitte) und Benjamin Fritzsche (rechts daneben) gerne nach Berlin: Sie steht für innovative Technik der jüngsten Generation. (Foto: ED Netze)

Weitsicht trifft Nachhaltigkeit

Elektromeister Rainer Beck weist daher nicht ohne Stolz darauf hin, dass „das Umspannwerk in Löffingen damit die erste SF6-freie Mittel- und Hochspannungsanlage von ED Netze sein wird.“ Ein Leuchtturmprojekt also, auch für zwei der beauftragten Technikpartner, die hier Pilotanlagen installieren. „Daher lässt sich die ganze Anlage auch deutlich kompakter bauen, als es die Gebäudeanforderungen bisheriger Umspannwerke erlaubte. Damit sparen wir fast zwei Drittel Baufläche ein.“

Und auch die Bauweise und Dachausrichtung des Betriebsgebäudes an sich ist derart nachhaltig anlegt, so dass die Perspektive nicht erst für nachfolgende Generationen vorgegeben ist. Benjamin Fritzsche, wie Rainer Beck gelernter Elektromeister, ergänzt: „Wir haben dort bereits die mögliche Installation einer Photovoltaik-Dachflächenanlage bei den Planungen berücksichtigt. Sie kann später ganz leicht ergänzt werden.“

Was schon umgesetzt wurde, ist eine eingeplante angrenzende Blühwiese, für die ED Netze die Patenschaft übernommen hat. Bereits in diesem Sommer wurde dort auf 7.000 Quadratmetern vom ausführenden Partner, dem in Löffingen ansässigen Haslachhof, eine mehrjährige Blühmischung angesät. Wenn das Umspannwerk 2022 – so der Plan – in Betrieb geht, leistet das Feld mit seinen Kräutern und Wildblumen schon seinen ganz eigenen Beitrag in Sachen Umwelt- und Naturschutz. Als Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und Insekten.

Offenheit trifft Miteinander

Das klingt alles ein klein wenig zu schön, um wahr zu sein? Kann ein solches Projekt so reibungslos ablaufen? In der Tat! Große Stolperfallen barg das Generationenprojekt Löffingen bislang keine – „selbst keine pandemiebedingten Verzögerungen, im Gegenteil, wir kamen trotz allem ordentlich voran“, so ED-Netze-Mitarbeiter Benjamin Fritzsche. Und seine Projektpartner Rainer Beck bestätigt: „Auch die europaweiten Ausschreibungen liefen optimal ab, selbst die Lieferzeiten der verplanten neusten Technik entsprechen bislang unseren Planungen.“

Beide führen das nicht nur auf ihre generationenübergreifende gemeinschaftliche Projektleitung, sondern auch auf die ebensolche Zusammenarbeit ihrer beider Teams zurück – was bei Rainer Beck immerhin 16, bei Benjamin Fritzsche weitere 5 Leute sind, die hier Hand in Hand arbeiten. Noch einmal Rainer Beck: „Alle Mitarbeiter in beiden Teams waren von Beginn an extrem offen gegenüber allen anderen – und tragen ihren Teil dazu bei, dass das große Projektteam eine gelungene Symbiose zwischen Alt und Jung ist.“ Ähnlich sieht es sein Gegenpart Benjamin Fritzsche: „Hier wie dort spürt man, dass es bei allen ein regelmäßiges Dazulernen gibt – ganz unabhängig vom Alter.“

Ihr Fazit, auch wenn noch einige Monate Bauzeit vor der Doppelspitze und ihrem Doppelteam liegen? „Wir haben von Anfang an versucht, alle – auch die jüngsten Kollegen – in alles mit einzubinden. Es gemeinsam anzugehen, das war uns ganz wichtig“, so Rainer Beck. Das klappt offenbar bestens, denn Benjamin Fritzsche bekräftigt: „Gab es unterschiedliche Ansichten, wurde ein Problem diskutiert – und zusammen gelöst.“

Generationenkonflikte sind beim Generationenprojekt Löffingen der ED Netze also kein Thema. Denn allen Beteiligten im Unternehmen geht es um eine wahrlich „spannende“ Sache: die wohl für jeden einmalige Chance, ein neues, hochmodernes und zukunftsweisendes Umspannwerk zu bauen.

Stichwort Generationenkonflikt

Gemeint sind damit wahlweise Konfliktsituationen in der Jugend mit der eigenen Elterngeneration oder, allgemeiner betrachtet, die Auseinandersetzungen zwischen zwei Generationen, die häufig von beiderseitigen Vorurteilen geprägt ist: Meist geht es um Lebenseinstellungen und -chancen, wo die einen Veränderungen wollen, die anderen aber scheinbar nur in bewährter Ordnung verharren.

Doch lassen sich die Generationen heute auf den ersten Blick gar nicht mehr so leicht unterscheiden, da sich deren Lebensformen sowie die Moden durchaus ähneln. Ja sogar die Techniknutzung, Stichwort „digital devices“. Innovation und Zukunftsfähigkeit werden dabei rein der Jugend zugesprochen – obwohl es in Europa immer mehr Alte und immer weniger Junge gibt.

Über die Autorin: Sonja Sahmer

Sonja Sahmer
Sonja Sahmer

Nach „festangestellten“ Jahren in der Presse- und Öffentlichkeitarbeit machte sich Sonja Sahmer 2010 mit Texterlei  als Journalistin, Autorin und Lektorin selbstständig. Neben Magazin-Beiträgen sowie Corporate-Publishing-Projekten textet sie auch für Unternehmenswebsites und -blogs. Mit einer „Schreibe“, die aus Begeisterung entsteht und Lesefreude verspricht. Und von Wissensdurst und Recherchelust zeugt.

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